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  • Alternativ

Dank eines alten Rechtes dürfen viele Höfe im süddeutschen Raum noch der Tradition des Destillieren nachgehen. So ist auch auf unserem über 200 Jahre alten Hof ein "Brennrecht" eingetragen, das dem jeweiligen Besitzer erlaubt 300 Liter reinen Alkohol im Jahr auf einem eigenen Brenngerät herzustellen. So war es in früheren Zeiten möglich das viele Obst, das im Sommer reif wurde, schnell zu verarbeiten und vor dem Verderben einem Nutzen zuzuführen. Alkohol war begehrt und das Wissen um die alkoholische Gärung und das Destillieren wurde von Generation zu Generation weitergegeben.

Heute ist dieses Privileg ein interessanter Teil des bäuerlichen Lebens und dank der intensiven Ausbildung und dem Wissen um moderne Geräte und Methoden ist es auch in kleinen Betrieben möglich hochwertige und einzigartige Brände zu kreieren.

Heute schon gesehen

Am Brunnen im Gemüsegarten

Mitten im Gemüsegarten steht der alte Brunnen mit seinen Zungen, auf denen die Eimer abgestellt werden können... heute sind es meist Gießkannen. Das ist ein wichtiger Ort, der allen Pflanzen in trockenen Zeiten hilft. Umpflanzt ist das Rondell mit 4 verschiedenen alten Pfingstnelken, die im Mai einen betörenden Duft verbreiten. Eine weiße, gefüllte Nelke ist aus altem Bestand übriggeblieben... sie war wohl schon in Oma Karolines Garten heimlich irgendwo am Weg gewachsen. Eine hellrosa Pfingstnelke ist ein liebes Geschenk von Maria, der diese Nelke fast über den Kopf wächst, sie hat große Teppiche voller rosa duftender Nelken.